Wir haben im Forum eine Gemeinschaftsarbeit vollbracht und ich freue mich euch nun zum dritten Mal die von den Mitgliedern erstellte Foren-Geschichte zum Lesen vorzustellen. Ein Forenmitglied fängt mit einem Satz an und der nächste schreibt einen Satz weiter. So entwickelte sich diese tolle und spannende Geschichte!

Mitgewirkt an diesem Projekt haben:

 

Es war einmal ein großer starker Baum, der mit festen Wurzeln, wundervollen Blättern und Blüten auf einer riesigen Wiese stand. Seine Freunde schätzten den weisen Baum sehr, denn sie konnten ihn immer um Rat fragen. er war schon sehr sehr alt, so richtig wurzelschnurzelalt, und doch hatte er immer noch dieses wunderschöne, dunkelgrünsäumige schattenspendende unglaublich große Blätter Meer auf seinem Haupt, das angenehme Kühle brachte an heißen sonnendurchflutenden tagen, und das nicht nur für seine Freunde, sondern auch manchmal für so manch einsamen Wanderer der vom Weg abgekommen, sich dorthin verirrt hatte, und genau so war es auch an jenem tage, die pralle Mittagssonne stand hoch am Himmel, die Eichkätzchen, Murmeltiere und all das andere Getier des großen Zauberwaldes lagen träge im Halbschatten und träumten von kühlen Sprudelquellen, und noch von so machen Dingen, diesen und jenen, es herrschte eine wohlige ruhe, alles war still und friedlich, bis ein dumpfes Grollen, zuerst fern, dann immer näher kommend , und dann zu einem gewaltigem Getöse anschwoll,, die ruhe und stille jäh durchbrach und......die Ruhe und Stille jäh durchbrach und plötzlich kam ein riesiger Steinhaufen stampfend zum Baum.

Der Steinhaufen stampfte wütend zum Baum und schrie ihn an. "Was bildest du dir ein hier nur so rumzustehen, hast du nichts Besseres zu tun?" schrie der Steinhaufen. "Nein!" sagte der Baum, "denn das was ich hier mache ist sehr wichtig!" "Achja und was soll das sein?", der Steinhaufen schien sehr eifersüchtig zu sein, denn auf seine sehr aggressive Art folgte ein sehr neugieriger Blick, der den weisen Baum staunen ließ.

Ich bin hier, um den Menschen, die ihre Hoffnung und Zuversicht verloren haben, zu helfen, damit sie wieder zu sich selbst finden" Das - das klingt wirklich wichtig. Würdest du mir erzählen, wie du den Menschen hilfst?", der Steinhaufen konnte sich nicht mehr halten und viel in sich zusammen. Es ist ganz einfach", sagte der Baum "durch mein Anwesen, meine Stärke, den mit der Erde verwachsenen Wurzeln, gebe ich Halt!" "Wow", schrie der Steinhaufen, " denkst du ich kann dir helfen? Was wäre meine Aufgabe?", der Steinhaufen war ganz euphorisch, er hatte eine neue Lebensaufgabe. Ich bin so alt wie die Welt--sagte der Baum--bin fest verankert in der Erde, keine Stürme haben mich jemals dazu gebracht umzufallen.

Ich ziehe meine ganze Kraft aus der Erde, aus dem Boden, auf dem ich stehe. Du dagegen bist nichts weiter als ein Haufen loser Steine, die sich zufällig zusammengefunden haben. Dir fehlt jegliche Beständigkeit, aber ich werde dir einen weisen Rat geben... der Steinhaufen versuchte ganz ruhig zu stehen um zu hören was den der alte baum ihm da wichtiges zu sagen hätte, aber als er so dastand kam er plötzlich ins Trudeln und plumps, verlor der Haufen seine Haltung und die steine kullerten ziellos durch die Gegend, der alte baum blickte erschrocken zu Boden , ups, und was er da sah In diesem Steinhaufen lebte ein alter kranker Wurm, der sich nicht nach draußen traute. Der Baum fuhr sich mit den Ästen durch seine Blätter und lugte zum Wurm hinunter. "Komme her mein kleiner, ich werde Dir helfen. Wie heißt Du denn?" fragte der Baum.

Lind, ich heiße Lind, sagte der kleine Wurm, während eine Träne im Sonnenlicht im Augenwinkel funkelt. und als der alte baum sah, dass der Wurm weinte verspürte er einen schlimmen Anflug von Kummer in seinem Geäst, er wurde selber so arg traurig das er gleich einen ganzen schwall Blätter verlor, und ,,er konnte gar nichts dagegen tun, als der Wurm sah, wie sehr er durch seine Tränen den Baum aufgewühlt hatte, bekam er ein arg schlimmes schlechtes Gewissen und versuchte nun seinerseits, den alten Baum wieder auf zu muntern und sagte deshalb, die Tränen, wegblinzelnd, also lieber baum... "lass uns die Tränen an deine Wurzeln bringen, dann kannst du ganz schnell neue Blätter wachsen lassen und die kann ich dann futtern“, sagte es und grinste übers ganze Wurmgesicht, in großer Vorfreude auf die leckere Mahlzeit mit dem saftigen jungen Grün.

Der Baum wartete auf den nächsten Windstoß und bog seine Krone so tief, dass er die Tränen zu den Wurzeln pusten konnte. Doch, schreck lass nach, was war das für ein Geräusch. Es hörte sich an wie eine Mischung aus krachen, quietschen und pupsen. Der alte Baum hatte so eine Art floralen Hexenschuss und kam nicht wieder von alleine in die Aufrechte. Man gut, der Wurm ist im wahren Leben ein Orthopäde.... Trotz des tiefen Bedauerns, dass es dem Baum nun arg schlecht ging, konnte er sich auf sein reiches Wissen konzentrieren. Der Wurm hatte eine umfangreiche Ausbildung genossen. Er war in der Orthopädie zwar ein Spezialist für Pusteblumenwurzelretraktionen, aber er kannte sich auch recht gut aus mit den Zellstruckturen bei Bäumen. Ein geschulter Blick und eine Anweisung an den Raben, der gerade im Geäst des Baumes gelandet war.

"Rabe, fliegt zur Krone und klopfe beim zweiten Astloch von links dem Baum 5-mal kräftig mit dem Schnabel in die Rinde. Gesagt, getan, der Rabe fliegt und klopft. Leider hat er den Anweisungen des Wurmes nicht genau zugehört. So klopft er an der falschen Seite und platsch, fällt ein Stück Rinde Lind auf den Kopf. Ui wie das schmerzt. Was für ein Chaos. Der Baum hat immer noch eine Zellstruckturstarre, der Wurm windet sich vor Schmerz und der Rabe hat vor Schreck etwas Rabenkot fallen lassen. [...]