Ich möchte mich hier einem sehr speziellen tabuisierten Thema widmen.

Zu Beginn erstmal die Erklärung was im Zusammenhang mit der dissoziativen Identitätsstörung und Programmierung genau ein sog. "Programm" hat.
Ich denke es fällt einem sofort der Computer ein, ein Programm was man anklickt und dann kann man damit etwas tun, wie im Internet surfen, ein Bild zu bearbeiten oder um eine E-Mail zu versenden.
Im aller gröbsten Sinne beschreibt das einen Teil der Programmierung in der Funktion an sich:

Durch den Mauszeiger klickt man (Trigger) mit der linken Maustaste auf ein Icon / ein Programm und es öffnet sich (Folge) ein Bildschirm mit dem etwas getan werden kann / etwas ausgeführt wird wie eine E-Mail abgerufen (Handlung).
Übersetzt würde das somit auf der Bewusstseinskontrolle so aussehen:

Die 30 Jährige Franziska schlägt die Zeitung auf und sieht in den Anzeigen einen Code von Zahlenfolgen (Trigger). Ein Programm aktiviert sich, da dieser Code von Tätern aus organisierten Kreisen abgedruckt wurde. Franziska legt die Zeitung kurz beiseite, beginnt an zu zittern (Folge) und bemerkt wie sie plötzlich einen innigen Drang verspürt sofort sich durch scharfes Werkzeug zu verletzen und geht somit in die Küche um sich ein Werkzeug zu holen (Handlung).

Man erkennt in diesem Beispiel wie vermeintlich plötzlich und ohne Möglichkeit einzugreifen oder sich "für" das Programm zu entscheiden wird ein Reflex ausgelöst:
Zahlenreihenfolge gesehen -> Programm startet und läuft ab.

Je früher die letzte Auffrischung eines Programmes ist, desto unmöglicher wird das Abwehren des Programmablaufs, jedoch im Verlauf von Jahrzehnten nach der letzten Auffrischung verblasst das Programm immer mehr (da es nicht wieder her geholt wird).

Meistens wird von den Tätern immer ein bestimmtes Ziel "ein gefoltert" und somit lassen sich folgende mögliche Ziele formulieren:

  • das Opfer soll Schweigen und niemals etwas über die wiederholten Übergriffe erzählen (Täterschutz)
  • Durchbrechung jeglichen "menschlichen" Widerstandes
  • Absolute Beherrschbarkeit des Opfers
  • Psychische Verwaltung und Bewusstseinskontrolle des Menschen
  • sofortige (Kontakt-)Abbrüche von jeglicher Art von Hilfe (Täterschutz)
  • Mentale Gewalt durch gespeicherte Schmerzen (unbändiger Hass, plötzlicher Suizidwunsch, Halluzinationen)
  • etc.

Es gibt viele Arten von Programmierungen und meistens werden sie sogar noch gekoppelt miteinander und lösen weitere aus.
Meistens gelten die Programmierungen sogar weltweit und durch einfache Programm-Tests (Universal-Codes):
Es wird eine Zahlenreihenfolge beim vermeintlichen Multiplen verbalisiert und in Folge dessen greift sich der programmierte Mensch an die Nase.
Darauf erkennt der Täter, dass gewisse universelle Programmierungen vorhanden sind und kann somit einen tiefgreifenden Zugriff auf den Menschen erreichen.

Jedoch muss eine Programmierung nicht immer so offensichtlich sein und unwillkürlich, schon das Schweige-Programm, was auch ohne absichtliche Programmierung von Tätern meist sogar unbewusst benutzt wird, findet sich bei fast allen Missbrauchs-Opfern statt: Das sex. Gewalt ausgesetzte Kind hört jedes Mal, dass es ein Geheimnis ist, was hier passiert, dass "Mutti traurig wird wenn ihr kleiner Junge etwas erzählt", dass "der Kindergärtner das Geschwisterchen umbringen wird, wenn es was verrät" etc.
Schon das ist eine Programmierung, da jedes Mal bei der Tat dem Kind die immer gleichen Worte eingeflößt werden. Daraufhin wird das Kind sicherlich nichts mehr sagen, auf den Täter hören.
 

Klassisches und operantes Konditionieren

Die Konditionierung wird als erster Schritt dazu benützt um die Grundlage eines Programms zu erstellen.
Merke: Ohne Konditionierung keine Programmierung.
Jedoch wird oftmals die Programmierung mit Konditionierung verwechselt, es gibt viele Arten der Konditionierung die keine Programmierung nach sich ziehen (und somit gibt es Konditionierung ebenso bei Menschen ohne org. Gewalt Hintergrund).
 

Fragen & Antworten

 

Warum programmiert man?

Eine Gruppierung wie ein Kult benötigt von seinen Mitgliedern oftmals Geld, Verschwiegenheit und besonders die bedingungslose Loyalität. Dies erreicht man vorallem und besonders gut durch die Programmierung, welche im Kindesalter beginnt. Programmiert und trainiert wird meistens das Schweigen gegenüber dem Kult/der Sekte, handlungen / Jobs auszuführen, Loyalität gegenüber dem Kult / den Mitgliedern sowie die Stärkung und Ausdehnung der inneren Stärke und Schmerztoleranz / Dissoziationsneigung und ähnliches.

 

Was ist ein Programm und was nicht?

Ein Programm ist dafür da um eine vollständige Abhängigkeit zu einem externen Programmierer zu erhalten.
Ein Programm ist keine einzelne Konditionierung!
Ein Programm existiert meiner Erfahrung nach nur in den Bereichen der organisierten Gewalt, insbesondere und fast immer in destruktiven Kulten/Sekten.
Ein Programm ist nicht "einfach aufzuhalten" normalerweise und wenn korrekt programmiert ist es ein unausweichlicher Ablauf OHNE Möglichkeit diesen zu durchkreuzen.

Was ist der genaue Unterschied zu einer Konditionierung und einer Programmierung?

Eine Konditionierung ist eine einzelne Abfolge von Reiz und Handlung. Das bekannte Beispiel ist der Pawlowsche Hund.
Ich spreche ich erstmal von Konditionierungen bei Kindern, da dies im organisierten Gewalt-Bereich der Startschuß ist.
Ein Kind wird konditioniert auf einen Trigger, also Geräusche (Hupabfolge von Autos) / Worte / Handzeichen / Bilder etc. um daraufhin eine bestimmte Handlung zu durchlaufen. Das könnte zum Beispiel das Fühlen (von Angst) oder eben eine konkrete Handlung (auf dem Boden liegen) sein.

Bei einem Programm handelt es sich um ein komplexe Verhaltenskonstrukt welches Verhaltens- und Handlungsabläufe beinhaltet. Man könnte sagen -dies trifft es aber nicht komplett-, dass ein Programm eine Verkettung von vielen Konditionierung ist mit der Verbundenheit von Identitäten im Inneren des multiplen Systems sowie dem Äußeren, welches nach einem strikten und unausweichlichem'Programmablaufplan'  festgelegt ist.

Genau hier ist der Unterschied, eine Konditionierung kann auch sehrwohl mehrere Handlungsketten beinhalten, aber die inneren Identitäten sind damit nicht verkettet. Auch ist eine Konditionierung auflösbar, eine Programmierung erstmal nicht. Es ist sehr schwer in das Programmsystem zu gelangen und dort bestimme Ketten rauszunehmen oder den Trigger zu lokalisieren der das ganze auslöst, denn meistens wird sowas vom "Programmierer" mitbedacht.

Oftmals werden Innenpersönlichkeiten in die Programmierung fest verbunden, welche zueinander keinen Kontakt haben, aber sich gegenseitig "auslösen" können. Bedeutet im Klartext: Persönlichkeit A erlebt den Trigger, Persönlichkeit B kommt vor und A geht wieder zurück. Beide sind amnestisch zueinander programmiert worden und halten ganz unterschiedliche Handlungen in sich.

Wird versucht ein Programm aufzulösen entstehen meist Verkettungen von weiteren Programmen, welche zum Beispiel Therapieabbruch, Suizid oder die Rückkehr "nach Hause" beinhaltet.
Trotzdem gibt es immernoch einen inneren Widerstand und ein Entgehen des Programmablaufes, welcher eine Therapie und eine mögliche Deprogrammierung trotzdem möglich machen kann.

Bei der Konditionierung ist es meist weit einfacher den Trigger zu lokalisieren, da dieser oft durch unverdächtige Stimuli oder neutrale Trigger ausgelöst wird wie ein Wort, ein Name, ein kleiner Satz der telefonisch, per Brief oder Zeitungsinserat und darauf eine einfache Handlung geschieht. Mit der Zeit kann man dies rausfinden und filtern, sich desensibilisieren und die Konditionierung neutralisieren.

Wer kann "programmieren"?

Um als Täter ein Kind zu programmieren (und da werden die Konditionierungen und Programmierungen gesetzt um Folgeprogrammierungen überhaupt zu ermöglichen) benötigt es gezieltes Wissen und dieses geben die "Organisationen" nicht so einfach raus. Bedeutet, dass Menschen die das Programmieren von Kindern gelernt haben in der Organisation stecken und bei jeglichem Versuch (sofern überhaupt vorhanden) aus der Gruppierung auszusteigen "zurückgeholt" wird. Oftmals sind Programmierer selbst programmiert worden um Sicherheit für die Gruppierung zu gewährleisten.
Somit gibt es also viele Systeme (Betroffene mit DIS und oftmals SRA-Hintergrund) die selbst dazu ausgebildet wurden. So unwahrscheinlich es klingt, so wahr ist es jedoch.

Die Täter benötigen einen gewissen Zugriff auf das Kind, bedeutet im Klartext: Sie benötigen die volle Kontrolle des Umfeldes (damit keine Hilfe oder kein Ausweichen möglich ist) und des Kindes ansich. Dies geht nur in gut strukturierten und höchst kriminellen Gruppierungen und mir bekannt sind derartige Programmierungen nur im SRA-Kontext.

Dies bedeutet: ein einzelner Mensch kann alleine kein anderes Kind einfach so "programmieren" sehr wohl aber konditionieren (!). Unbedingt an das Ausmaß denken, welches bei "richtigen Programmierungen" benötigt wird.

Was wird benötigt um eine Programmierung effektiv zu setzen?

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Weshalb ist nicht jede vermeindliche Programmierung ein Programm?


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Welche Möglichkeiten gibt es sich zu wehren, sobald ein Programm gestartet ist?


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Gibt es Programmierungen auch bei nicht multiplen Menschen?

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Ist eine Deprogrammierung möglich?

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