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Diagnostisches Interview


Hier eine Liste mit diagnostischen Fragebögen zum Thema Dissoziation.

Die Dateien sind im PDF-Format hochgeladen und können mit einem kostenlosen PDF-Programm angesehen werden. Quellenangaben findet man unter den jeweiligen Downloads.

Bei einem strukturierten Interview werden die Informationen erhoben und für eine psychiatrische Diagnose verwendet.

Erfahrungen rund um Dissoziation (1999)
DES II („Dissociative Experience Scale“) erweiterte deutsche 44-Item Version des DES, Freyberger HJ, Spitzer C, Stieglitz RD


Dieser Fragebogen zu Dissoziationserfahrungen (DES) kann für eine Sensibiliserung dissoziativer Symptome verwendet werden. Durch diese Fragen kann man selbst überprüfen, inwiefern man solche Dinge erlebt und sie eventuell / unbedingt mit dem Therapeuten etc. besprechen. Wie alle Fragebögen dient auch dieser NICHT zur Diagnosebestimmung ist lediglich ein Indiz.

Beispielfrage:
1.) Manche Menschen machen die Erfahrung, dass sie in einem Auto fahren und plötzlich merken, dass sie nicht mehr wissen, was während eines Teils oder der ganzen Fahrt passierte. Machen sie einen Kreis um die Zahl, die angibt, in wie viel Prozent der Zeit Ihnen das passiert:
0%...10...20...-...100%

(SCID-5-CV und SCID-5-PD liegt mit leider nicht vor)

SKID (2000)
Das Kurz-SKID-D ist meines Wissens bislang nicht validiert. Es orientiert sich am amerikanischen Mini-SCID-D.


Dieses Kurz-SKID-D ist eine Zusammenfassung des Interviews vom "großen" SKID-D. Dies dient der Orientierung und als Leitfaden für ein möglicherweise vorliegendes dissoziierendes Persönlichkeitssystem. (nicht validiert)

Beispielfrage:
27.) Haben Sie sich jemals so gefühlt, als ob Sie sich von einem Punkt außerhalb Ihres Körpers beobachten, als ob Sie sich aus der Entfernung sehen (oder einen Film über sich sehen)?
Antwortmöglichkeiten: ?_ N_ J_ W_

TES (2003)
Therapie Einschätzungs Skala, Autoren: Hofmann a, Gast U, Mattheß H, Huber M

Beispielfrage:
12. Integration
Die PatientIn erreicht oder arbeitet auf die endgültige Integration hin, integriert mehr als 25% der bekannten, noch verbleibenden Anteile oder integriert zwei oder mehr Anteile, die eine entscheidende Rolle im Alltag spielen. Jeder noch zusätzlich gefundene Anteil steht in Verbindung mit bekannten Strukturen und ist keine Ausbildung neuer Anteile.
    
Die PatientIn integriert mehr als 10% aber unter 25% der bekannten, noch verbleibenden Anteile oder integriert einen Anteil, der eine entscheidende Rolle im Alltagsleben spielt. Jeder noch zusätzlich gefundene Anteil steht in Verbindung mit bekannten Strukturen und ist keine Ausbildung neuer Anteile.
    
Die Patientin integriert mehr als eine aber unter 10% der bekannten noch verbleibenden Anteile. Jeder noch zusätzlich gefundene Anteil steht in Verbindung mit bekannten Schichten (psychischen Strukturen) und ist keine Ausbildung neuer Anteile. Oder: die Integrationskriterien von 4 werden erfüllt, aber es wurde wenigstens ein neuer Anteil gebildet.

Diagnostische Kriterien für die dissoziative Identitätsstörung (nach Dell 2001, Gast 2006)

Beispiel-Information:
Für objektive und subjektive Manifestationen vollständig abgespaltener Selbstzustände     (mindestens 2)
• Wiederholte Amnesien für das eigene Verhalten:
- Lückenhaftes Zeiterleben (Zeit verlieren, „zu sich kommen“, Fugue-Episoden)
• Nicht erinnerbares Verhalten:
- Rückmeldungen von Anderen über eigenes Verhalten, an das man sich nicht erinnern kann

Exploration (2009)
Exploration in der Arbeit mit Patienten mit DIS
Adaptiert nach: Onno Van der Hart, Ellert Nijenhuis, Kathy Steele: Das verfolgte Selbst;


Beispielfrage:
Strukturelle Analyse
Welche Anteile gibt es?
Welchen Grad an Trennung gibt es (andere Teile hören, fühlen, Erinnerungen teilen? Besteht nur Wissen um andere Anteile? Werden andere Anteile abgelehnt, abgewiesen, etc.)?

Interview zur Erfassung von PTBS-Symptome IKPTBS (2001)
Erstellt auf Grundlage des SIDES-Interviews. Autoren: Van der Kolk, Pelcovitz, Herman, Roth, Kaplan, Waldinger, Guastela, Spitzer (1999); dt. Übersetzung Sack, Hofmann (2001)

Durch diese Fragen (meist von einem Therapeuten / Psychologen gestellt) können Symptome der posttraumatischen belastungsstörung rauskristallisiert werden. Besonders sinnvoll, wenn Zusammenhänge von Erleben und Traumata nicht hergestellt werden können, oder die Verbindung gänzlich fehlt. Dieses Interview umfasst von Beziehungsstörungen bis Selbstverletzendem Verhalten über Affekt- und Impulskontrolle viele Bereiche.

 
 

Komm und sing … (München)

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