Irgendwann, wenn man sich mit all diesem Chaos in sich auseinandergesetzt hat steht doch die Diagnose irgendwann im Raum.
Vielleicht stellst du dir die Fragen:

Habe ich überhaupt die richtige Diagnose?
Hat der Arzt / Psychologe /Psychotherapeut / Neurologe bei dem ich war die Diagnose gestellt, die auch passt?
Vielleicht sollte ich mich nochmals diagnostizieren lassen?
Weiß mein Therapeut denn überhaupt Bescheid über diese ganzen Dinge?


Was ist überhaupt eine Diagnose?

Wikipedia sagt uns darüber:
Die Diagnose ist in Berufen der Gesundheit wie Medizin, Pflege, Physiotherapie oder der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden – diagnostischen Zeichen oder Symptomen – zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik im Sinne eines Syndroms. Das festgestellte Syndrom ergibt zusammen mit der vermuteten Krankheitsursache und -entstehung (Ätiologie und Pathogenese) die Diagnose. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Klassifizierung von Phänomenen zu einer Kategorie und deren Interpretation, etwa denen der „Gesundheit“ oder des „Krankseins“.

Grundsätzlich ist es besonders bei psychischen Krankheiten sehr schwierig eine "richtige" Diagnose zu stellen und vielleicht ist sie auch gar nicht nötig, denn eine Diagnose ist vor allem ein Stempel, eine Kategorie in die man erstmals reingeschoben wird.
Oftmals hilft so etwas aber auch besonders: Dem Kind einen Namen geben.

Die am nächsten passende Diagnose kann eine positive Wirkung haben, denn somit kann man sich:

  • austauschen
  • Hilfestellungen holen
  • Lektüre zur Selbsthilfe finden
  • sich nicht mehr alleine / verrückt fühlen

Das wichtige ist, dass man sich professionellen Rat holt, bevor man sich vielleicht in eine Diagnose verrennt, denn eine Selbstdiagnose ist nicht möglich, aber man kann durch die Informationen die man zu einem Diagnosebild hat dem Therapeuten etc. ein wenig helfen, da man vielleicht nun auch die richtigen Worte findet.

 

 

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