Der (p)DISsoziation-Chat (gegründet: 14.09.2020) für Menschen mit (partieller) dissoziativer Identitätsstruktur ist mittlerweile ein fester Bestandteil zum Austausch geworden.

Im Laufe der Zeit biete ich & meine Mit-Administratorin inklusive Unterstützung meines Teams (vielen Dank an dieser Stelle!) dort immer wieder Online-Workshops an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Zu schwierigen (Jahres-) Zeiten findet man im Chat eine Verankerung und niederschwellige Innen-Arbeit zu unterschiedlichen Themen.

Auch haben wir dort zu den zusätzlichen Workshops, feste Mitmach-Termine, die einem Unterstützung für den Alltag und emotional aufwirbelnde Zeiten gibt:

Die "Hasenwochen" findet man zur Oster-Zeit und die "Winterhauch-Tage" zur Weihnachtszeit. Bewusst werden andere Begriffe verwendet, damit ein neuer positiver Anker im Jahr gebildet werden kann.

Wie ein Thema-Workshop aussehen kann, möchte ich am Beispiel unseres Ressourcen-Workshops vorstellen:

Unser letzter Workshop ist nach 2 Wochen zu Ende gegangen und hat wirklich wunderbare Ergebnisse gebracht, sehr hilfreichen und spannenden Austausch und gemeinsame Unterstützung bei aufkommenden Problemen.

Das Kernthema war: Ressourcen-Karten

Ziel war es, nach Ablauf der 2 Wochen eine selbst erstellte "Schatzkiste" zu basteln / zu individualisieren und (mindestens) eine Ressourcen-Karte für ein selbst gewähltes Thema zu erstellen und sich 2 Wochen mit diesem positiven Skill zu beschäftigen. Es gab jeden Tag eine Morgen-Aufgabe für den Tag und eine Abendrunde zum Austausch des Tagesthemas / der Aufgabe.

Alle Aufgaben waren niederschwellig gestellt, so, dass man sich problemlos den Tag damit beschäftigen konnte und am Ende jeder etwas für sich mitnehmen konnte.

Was sind Ressourcen-Karten?

Grundlegend ein einfaches "Doing", man nimmt ein wohltuendes Wort oder kurzen Satz, sucht ein Bild dazu (selbst geschossen oder online gefunden), fügt Bild und Satz zusammen, druckt es aus und legt es in seine Ressourcen-Schachtel.
Ressourcen-Karten sollen helfen, in Zeiten von Kummer, Angst, Sorge, Zweifeln etc. einen Schatz zu haben, den man sich ansehen kann und somit ein Werkzeug zur Hand hat, das Gefühl etwas zu regulieren.
Man kann jeder Zeit weitere Karten erstellen, bis man viele hilfreiche Bilder & Worte/Sätze in seiner persönlichen Schatzkiste hat.

Die Teilnehmer haben die Aufgaben unglaublich kreativ bearbeitet und mit viel Hingabe ihre Ideen umgesetzt.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden, das war ein unglaublich wertvoller Workshop und wir alle haben viele neue Eindrücke mitgenommen.

Kleine Auswahl an Feedback zu diesem Workshop (natürlich auch nur mit Zustimmung der Teilnehmer):

Gemeinsam ist besser als einsam!

Liebe Grüße,

Linehme

Impressionen

Beispiel für eine Morgen-Aufgabe:

 

Folgende Kisten & Karten, darf ich nach Rücksprache mit den Teilnehmern vorstellen (Danke²!):

 

 

Kein Event

🍁 Newsletter

Ich unterstütze:


Zusammenschluss von Fachexpert:innen, Betroffenen und Verbänden sowie Vereinen für eine bedarfsgerechte psychotherapeutische Versorgung!

 

Dienstleistungsplattform zur Informationsvermittlung über Traumafolgestörungen!