[Update: Das Forum ist wieder geschlossen]

Liebe Interessierten und besonders: Liebe multiple Menschen da draußen.

Seit September 2016 habe ich ein Forum für hochfunktional/stabile Systeme geschaffen und ich freue mich sehr über diese hilfreiche, zusammenwachsende und gemeinschaftliche Echo-Runde.



Wie werde ich Mitglied?

1. Vorraussetzungen prüfen (passe ich in den Stuhlkreis hier?)
2. Registrieren und in den Gast-Bereich eine Vorstellung schreiben (wird nur von Administratoren gelesen)
3. Abwarten bis gelesen und freigeschalten wurde (Dauer: ein paar Tage)

Das klingt erstmal etwas "seltsam" für ein Forum solche "Vorraussetzungen" zu setzen.
Der Hintergrund liegt darin, dass das Echo-Forum ein Ort sein soll, der von einem gemeinsamen Start ausgeht.
Die Mitglieder die hier sind, haben bereits vieles "durchgemacht" und sind die ersten großen Schritte mit dem "Viele-Sein" gegangen; das heißt zum Beispiel sich die Diagnose gesichert oder das Viele-Sein ohne Diagnose akzeptiert und sich einiges an Wissen angeeignet um den Alltag mit oder ohne Helfernetz soweit zu bestreiten

Es gibt viele verschiedene Foren zu diesem Thema, über eine Suchmaschine lässt sich da leicht etwas passendes finden, wenn die Vorraussetzungen nicht auf einen zutreffen.

Interesse geweckt? Willst du auch aktiven und hilfreichen Austausch? Dann besuche uns hier: Echo-Forum

Liebe Grüße,
Linehme

Hallo liebe Interessierte,

mit wundervollen Beiträgen der Echo-Community habe ich ein neues Video geschaffen. Gemeinsam versuchen wir hier Worte zu finden, wie das Erleben "In meinem Kopf" bei Multiplen ist. Entstanden ist ein stimmungsvoller Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit und ich hoffe ihr könnt euch die Zeit nehmen, das Werk anzusehen:

Viele Grüße,

Linehme

Liebe Interessierte,

ich möchte die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Wien unterstützen und hoffe es können auf diesem Weg weitere Unterstützer zusammenfinden.

Anbei die Website zur Gründung einer SHG Wien:
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Willkommen…

bei der Selbsthilfegruppe in Wien für Frauen mit dissoziativer Symptomatik (DIS, DDNOS, früher MPS). Wir wollen zusammen einen guten Ort für Austausch, Begegnung und Vernetzung von und für Betroffene gestalten.

In ganz Österreich gibt es kein einziges spezifisches Angebot in der Gruppe für Menschen mit DIS/DDNOS, weder ambulant, noch stationär. Du hast vielleicht seit längerem gute DIS-Kontakte im Internet, aber im echten Leben fehlen Dir solche Kontakte völlig? Dann bist Du hier richtig…
Wir wünschen uns persönliche Kontakte,

- weil wir nicht glauben, dass es auf Dauer gesund ist, Lebensmittelpunkte in die virtuelle Welt zu verlegen,
- weil wir einen Raum brauchen, in dem man viele-Sein nicht so verstecken muss wie vielleicht im täglichen Leben,
- weil man sich über Regionales austauschen könnte (z.B. suche Psychiaterin, suche Yoga-Gruppe) und
- weil es gut tun würde zu erleben, dass andere Menschen auch mit DIS leben, in der Welt und nicht im Internet. Kennst Du so eine Art Alien-Gefühl? Die ganze Welt besteht aus Einsmenschen, nur ich bin viele?

Mein Verstand sagt mir natürlich:

Das ist nicht so: Die ISSTD schätzt, dass 1% der Weltbevölkerung DIS hat – nur wo sind die alle, wenn ich keine einzige Betroffene persönlich kenne?

"

Gespräche und Kommunikation auf die ein oder andere Art sind elementar wichtig um Ideen anderer mal auszuprobieren. Eine Selbsthilfegruppe kann ein guter Ort sein um Menschen mit ähnlichem Erleben kennenzulernen und ggf. sich selbst zu ermutigen.

Liebe Grüße,
Linehme

[Update: Gratulation! Wir haben die angestrebte Mindestanzahl an Unterschriften zusammen! Weiter so! ]


Helft mit bei dieser Petition! Insbesondere Menschen mit Trauma-Erfahrung sollten hier ihre Stimme erheben!

 

Text der Petition

 Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den von der Bundesregierung am 26.09.2018 eingebrachten Entwurf zum Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz - TSVG) abzulehnen und an das zuständige Fachministerium zurück zu verweisen.

 Begründung

Im Kabinettsentwurf des TSVG wurde kurzfristig ein Zusatz zum § 92 Abs.6a SGB V eingeführt. Er sieht eine „gestufte Steuerung“ von hilfesuchenden psychisch kranken Menschen vor: Ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation erst noch durch den G-BA definiert werden soll, sollen dann in Voruntersuchungen entscheiden, welchem Hilfs- bzw. Therapieangebot die Betroffenen zugeführt werden.
Eine derartige Selektion, bevor eine Behandlung in Anspruch genommen werden kann, hebelt den freien Zugang zum ärztlichen oder Psychologischen Psychotherapeuten aus. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sind im Kabinettsentwurf nicht erwähnt, werden vermutlich aber auch noch in das Gesetzesvorhaben eingeschlossen.

7 Gründe zur Streichung des im Gesetz vorgesehenen Entwurfs zum § 92 Abs. 6a:

1. Dieses Gesetzesvorhaben diskriminiert im Entwurf zum § 92 eine ganze Patientengruppe. Den psychisch kranken Patientinnen und Patienten wird damit aufgebürdet, oftmals enorme, hoch schambesetzte seelische Belastungen gegenüber Behandlern darzustellen, die sie danach in der Regel nicht wiedersehen werden und die sie nicht selbst nach Vertrauensgesichtspunkten gewählt haben.
2. Psychisch Kranken wird ein Hürdenlauf zugemutet, der sie unnötig belastet und gegenüber anderen Patientengruppen benachteiligt. Es entsteht ein neues Nadelöhr vor der eigentlichen Behandlung.
3. Mit der Reform der Psychotherapie-Richtlinie 2017 sind neue Strukturen eingeführt worden, deren Auswirkungen zunächst erfasst und evaluiert werden müssten, bevor über neue Eingriffe entschieden werden kann.
4. Der Entwurf zum § 92 diskriminiert darüber hinaus auch die psychotherapeutisch tätigen Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten, die aufgrund ihrer Fachkunde und Zulassung alle über die Qualifikation zur Diagnostik, Indikationsstellung und Behandlungsplanung verfügen.
5. In einer Studie einer Krankenkasse wurde nachgewiesen, dass Psychotherapeuten korrekte Behandlungsindikationen stellen.
6. Mehrere unabhängige Versorgungsstudien belegen, dass in Deutschland mit gutem Erfolg und zur hohen Zufriedenheit der Patienten behandelt wird und die Behandelten zuvor nachweislich erheblich psychisch belastet waren.
7. Das geplante Vorgehen bindet völlig unnötig die Ressourcen von Ärzten und Psychotherapeuten, die damit der eigentlichen psychotherapeutischen Behandlung entzogen werden.
Die beabsichtigte Neuregelung kann nur als der ungerechtfertigte Versuch einer Rationierung von Behandlungsleistungen aufgefasst werden. Bei noch unzureichender Bedarfsdeckung soll offensichtlich die Versorgung durch Priorisierung und Behandlungseinschränkungen ‚fürsorglich eingehegt‘ werden. Das wäre ein folgenschwerer Eingriff in die Versorgungsstruktur psychisch kranker Menschen.
Wir fordern die Bundestagsabgeordneten und Gesundheitspolitiker aller Parteien auf, dafür Sorge zu tragen, dass der Zusatz zum § 92 (6a) im TSVG ersatzlos gestrichen wird

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_10/_25/Petition_85363.html

Helt mit bei einer Studie zum Thema Pro und Contra bei Selbsthilfeforen!

Wir suchen Teilnehmende für eine Studie zum Thema „online Selbsthilfe bei Traumafolgestörungen“.

Die Studie richtet sich an alle, die sich von einer Traumafolgestörung betroffen sehen und online Selbsthilfe-Foren zu dieser Thematik nutzen. Die Bearbeitung dauert ca. 20 Minuten.
Der Fragebogen ist voraussichtlich bis zum 25.08.2018 unter folgendem Link abrufbar: https://ww2.unipark.de/uc/M_CP_Mazziotta/8fba/

Mit Ihrer Teilnahme können Sie einen Beitrag zur empirischen Erfassung der Vor- und Nachteile von online Selbsthilfe-Foren bei Traumafolgestörungen leisten. Die Studie ist an das Lehrgebiet Community Psychology der FernUniversität in Hagen angegliedert; die Ergebnisse werden im Anschluss online zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Im Dezember kann man dann die Ergebnisse sehen, ich informiere euch natürlich.

Ergebnisse: https://www.dropbox.com/s/qjer75205r28a0k/Zusammenfassung%20Studie_online%20Selbsthilfe%20bei%20Traumafolgest%C3%B6rung.pdf?dl=0

Liebe Grüße,

Linehme

Liebe Besucher,

manchmal ist es wichtig aufzustehen und zu demonstrieren.
Daher wünsche ich mir von allen Besuchern dieser Website, dass sie gemeinsam mit mir aufstehen und gegen das angestrebte bayerische Psychatriegesetz protestieren!

Worum geht es: Aktuell kann bei Selbst- und Fremdgefährung psychisch Erkrankte gegen den eigenen Willen vor sich und dem Umfeld geschützt werden, indem man in eine geschlossene psychiatrische Klinik untergebracht wird. Dies ist für jedes Bundesland unterschiedlich. Bayern möchte das aktuelle Gesetz, welches die Gründe für eine Unterbringung verändert, gerne ablösen. Der Entwurf ähnelt und erinnert an die Gesetze für den Maßregelvollzug (Straftäter).

Unter anderem ist geplant:

• Besuchszeitenregelung, Überwachung und auch Untersuchung der Körperöffnungen
• Daten (egal wie lange) von psychisch erkrankten Menschen (welche unter Zwang eingewiesen wurden) sollen an eine Zentralstelle weitergegeben werden 
• Die Daten sollen mindestens 5 Jahre gespeichert werden (Diagnose, Therapie etc.), Verwaltung, Justiz, Behörden sollen Zugriff erhalten

Betroffene Menschen, die aus welchen Gründen auch immer in einer derartigen Notsituation sind, dass sie sich oder andere gefährden können, sollen nicht für den Rest ihres Lebens darunter leiden. Selbst wenn die Daten nach 5 Jahren "verjährt sind" (ich spreche hier bewusst die Sprache vom Vollzug) ist nie klar, was mit den Daten passiert, ob der Zugriff nicht doch abgespeichert wird. Menschen die Zugriff auf diese Daten erhalten, werden immer wissen, wer in so eine Notsituation gekommen ist. Die Stigmatisierung die dadurch entsteht ist das Gegenteil von Hilfe. Betroffene werden sicherlich nicht mehr nach Hilfe suchen, vorher mit Ärzten sprechen, Unterstützung erfragen. Denn wer will riskieren, dass der Arzt eine Zwangseinweisung fordert? Wer weiß, was das Gesetz in Zukunft für Auswirkungen hat.
Ich bitte jeden inständig gegen diese Katastophe aufzustehen, egal aus welchem Bundesland, denn gerne werden Gesetze kopiert und für das eigene verwendet. Es geht uns ALLE an.

Gesetzentwurf als PDF

Petition dagegen unterschreiben!