Update2: Soweit alles wieder normal *schwitz*
Update: Menü hin, wenn Nerv -> lösung

 

Total nervig diese ständigen Updates, als Webdesignerin ist man da oft ziemlich entnervt.

Problem erkannt und die Tage wirds gebannt (aktuell ist der Content nach unten verschoben...).

 

Linehme

Heute möchte ich euch ein Buch eines Forenmitglieds von uns vorstellen:

Homepage von Julia Stern (existiert nicht mehr)
Erhältlich bei: www.libri.de / www.buchhandel.de / www.engelsdorfer-verlag.de / www.amazon.de
Leseprobe

Der weite Weg zu den Sternschnuppen.



Inhaltlich geht es bei dem Buch um eine Mittvierzigerin, mitten im Leben stehend, mit gutem sozialem Netzwerk. Eines Tages wird sie Opfer, eines bewaffneten Raubüberfalls.
Gerade eben aus der Klinik entlassen, hadert sie mit ihrer Diagnose und dem Schicksal. Auf der Suche nach Indizien gegen ihre Erkrankung, stellt sie zunehmend fest, dass sich immer mehr Symptome zeigen, die diese Diagnose untermauern. Ihr scheinbar völlig auseinander brechendes Leben zwingt sie schließlich dazu anzuerkennen, dass es da noch viel mehr an Erlebnissen gab, als sie zunächst wahr haben wollte. Viel mehr, als nur diesen Überfall. Ganz langsam und leidvoll, fängt sie an zu verstehen, und kann schließlich ihr multipel sein akzeptieren.

Die Unterschiedliche Schreibform, ist dabei durchaus beabsichtigt, und spiegelt die Ambivalenz, und den Prozess der Anerkennung, vom „ich“ zum „wir“ wieder.

In diesem Buch geht es primär nicht darum traumatische Inhalte zu verarbeiten, es beschreibt den leidvollen, schweren Prozess der Anerkennung einer dissoziativen Identitätsstörung

Wie beginnt man eine Geschichte zu erzählen, an die man sich selbst nicht, oder nur kaum erinnern kann?
Wie, bringt man Emotionen auf`s Papier, die so facettenreich sind, wie kaum etwas anderes auf dieser Welt?
Wie erklärt man Anderen Menschen, was man selbst nicht verstehen kann, und auch nicht will?
Wir wagen es, versuchen verständlich zu machen, was uns selbst bis auf den heutigen Tag ein Rätsel ist, und uns doch unser ganzes Leben begleitet. Wir, das sind zunächst einmal unsere Körper, dessen wir uns aller bedienen. Geboren wurde dieser Körper als Mädchen im Ruhrgebiet, vor ziemlich genau 44 Jahren und 10 Monaten. Damals, war das Mädchen allein in dem Körper, wenn auch nur für ganz kurze Zeit. Inzwischen, sind so einige dazu gekommen. Wie viele genau, wissen wir noch nicht, als wir mit dem Schreiben beginnen, am Ende unserer Suche werden es 64 sein, die sich nach und nach gemeldet haben, und gemeldet hat sie da noch längst nicht jeder! Noch immer sind wir auf der Suche nach Erinnerungen, die uns helfen können zu verstehen, warum wir in so viele Teile zerfallen sind. Wir sind nämlich dass, was man gemeinhin als eine multiple Persönlichkeit bezeichnet. Von dem langen, qualvollen Weg diese Tatsache zu akzeptieren, und damit uns selbst, als ein zwar in viele Teile zersplittertes, jedoch insgesamt vollständiges Individuum anzunehmen, wollen wir hier berichten.